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- 46Vogelarten
- 37Pflanzen
- 16Säugetiere
Diese Arten gehören hierher
Wann es sich lohnt
- Kranichzug nach Norden15. Februar bis 31. März
- Kröten und Frösche wandern20. Februar bis 15. April
- Die Schlehen blühen20. März bis 30. April
- Die Vögel singen am lautesten15. April bis 10. Juni
- Fledermäuse in der Dämmerung1. Juni bis 31. August
- Stare sammeln sich10. September bis 31. Oktober
- Kranichzug nach Süden20. September bis 10. November
- Die Gänse kommen zum Überwintern1. Oktober bis 30. November
- Damhirsche in der Brunft10. Oktober bis 15. November
Was hier zu erwarten ist
Kennzeichnend für diesen Ort: Wald & Knick; Reiher, Störche & Kraniche und Gewässer & Röhricht.
Wie diese Listen entstehen
Die Listen nennen die Arten, die Kolk für die Lebensräume dieses Ortes führt. Sie beantworten, ob sich das Suchen hier lohnt – nicht, dass jede Art an jedem Tag da ist. Fehlt eine Gruppe, heißt das nicht, dass dort nie etwas daraus auftaucht.
46 Vogelarten
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Reiher, Störche & Kraniche 5
Feuchtwiesen im Schleital, Kraniche im Herbst über Schwansen.
GraureiherArdea cinerea
SilberreiherArdea alba (Wintergast)
RohrdommelBotaurus stellaris
WeißstorchCiconia ciconia (Sommervogel)
KranichGrus grus (Sommervogel)
Rücksicht: Storch, Reiher und Kranich fressen auf nassen Wiesen. Wer über die Wiese geht, vertreibt sie beim Fressen. Auf den Wegen bleiben und Hunde anleinen.
Greifvögel & Falken 11
Über offenen Feldern in Angeln und Schwansen, der Seeadler regelmäßig über der Schlei bei Missunde.
MäusebussardButeo buteo
WespenbussardPernis apivorus (Sommervogel)
TurmfalkeFalco tinnunculus
WanderfalkeFalco peregrinus
SperberAccipiter nisus
HabichtAccipiter gentilis
RohrweiheCircus aeruginosus (Sommervogel)
KornweiheCircus cyaneus (Wintergast)
SeeadlerHaliaeetus albicilla
FischadlerPandion haliaetus (Durchzügler)
RotmilanMilvus milvus (Sommervogel)
Rücksicht: Alte Bäume mit Horsten stehen lassen und im Frühjahr großen Abstand halten – viele Greifvögel geben das Nest bei Störung auf.
Taucher, Rallen & Kormorane 8
Schilfbuchten der Innenschlei und die Noren um Arnis und Lindaunis.
KormoranPhalacrocorax carbo
HaubentaucherPodiceps cristatus
ZwergtaucherTachybaptus ruficollis
SterntaucherGavia stellata (Wintergast)
PrachttaucherGavia arctica (Wintergast)
BlässhuhnFulica atra
TeichhuhnGallinula chloropus
WasserralleRallus aquaticus
Rücksicht: Schilfgürtel nicht durchqueren und Boote draußen lassen – dort brüten die meisten Arten dieser Gruppe.
Gänse, Schwäne & Enten 22
Auf der Schlei selbst, in den Noren und auf den Flachwasserzonen bei Ulsnis und Winnemark.
HöckerschwanCygnus olor
SingschwanCygnus cygnus (Wintergast)
GraugansAnser anser
BlässgansAnser albifrons (Wintergast)
NonnengansBranta leucopsis (Wintergast)
RingelgansBranta bernicla (Wintergast)
KanadagansBranta canadensis
BrandgansTadorna tadorna (Sommervogel)
StockenteAnas platyrhynchos
SchnatterenteMareca strepera
PfeifenteMareca penelope (Wintergast)
KrickenteAnas crecca (Wintergast)
LöffelenteSpatula clypeata (Sommervogel)
SpießenteAnas acuta (Wintergast)
TafelenteAythya ferina (Wintergast)
ReiherenteAythya fuligula
EiderenteSomateria mollissima
EisenteClangula hyemalis (Wintergast)
TrauerenteMelanitta nigra (Wintergast)
SchellenteBucephala clangula (Wintergast)
MittelsägerMergus serrator
GänsesägerMergus merganser (Wintergast)
Rücksicht: An Ufern zwischen März und Juli Abstand halten. Brütende Gänse und Enten verlassen das Gelege bei Störung.
Alle Fotos stehen unter einer CC-Lizenz; die Nachweise nennt die Bildliste.
37 Pflanzen
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Zwergsträucher & Gehölze 10
Küstennahe Gebüsche der Geltinger Birk und der Steilküsten bei Boknis Eck.
SanddornHippophae rhamnoides
KrähenbeereEmpetrum nigrum
BesenheideCalluna vulgaris
Kriech-WeideSalix repens
SchlehePrunus spinosa
Eingriffeliger WeißdornCrataegus monogyna
Hunds-RoseRosa canina
Schwarzer HolunderSambucus nigra
BrombeereRubus fruticosus
Gemeine HaselCorylus avellana
Rücksicht: Beeren hängen lassen – Sanddorn und Krähenbeere sind im Herbst die Nahrung der Zugvögel.
Wegesrandpflanzen 27
Wege, Knickfüße und Böschungen überall in der Region.
BreitwegerichPlantago major
SpitzwegerichPlantago lanceolata
Wilde MöhreDaucus carota
Wiesen-SchafgarbeAchillea millefolium
Gewöhnlicher LöwenzahnTaraxacum officinale
Große BrennnesselUrtica dioica
WegwarteCichorium intybus
Jakobs-GreiskrautJacobaea vulgaris
KlettenlabkrautGalium aparine
Gänse-FingerkrautPotentilla anserina
RainfarnTanacetum vulgare
Weiße LichtnelkeSilene latifolia
Gewöhnlicher BeifußArtemisia vulgaris
Vogel-KnöterichPolygonum aviculare
Weiße TaubnesselLamium album
GundermannGlechoma hederacea
KnoblauchsraukeAlliaria petiolata
Wiesen-BärenklauHeracleum sphondylium
Weiß-KleeTrifolium repens
Stumpfblättriger AmpferRumex obtusifolius
Echtes JohanniskrautHypericum perforatum
Gewöhnlicher NatternkopfEchium vulgare
Große KletteArctium lappa
GierschAegopodium podagraria
Drüsiges SpringkrautImpatiens glandulifera
Riesen-BärenklauHeracleum mantegazzianum
Japanischer StaudenknöterichReynoutria japonica
Rücksicht: Wegränder spät und nur abschnittsweise mähen – dann blüht immer irgendwo etwas für Insekten.
Alle Fotos stehen unter einer CC-Lizenz; die Nachweise nennt die Bildliste.
16 Säugetiere
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Wald & Knick 11
Hüttener Berge, Tiergarten Schleswig und die Wälder um Louisenlund – am besten früh morgens.
RehCapreolus capreolus
DamhirschDama dama
WildschweinSus scrofa
EichhörnchenSciurus vulgaris
BaummarderMartes martes
DachsMeles meles
RötelmausClethrionomys glareolus
WaldmausApodemus sylvaticus
GelbhalsmausApodemus flavicollis
WaldspitzmausSorex araneus
ZwergspitzmausSorex minutus
Rücksicht: Totholz liegen lassen und alte Höhlenbäume erhalten – davon leben Marder, Fledermäuse und Siebenschläfer.
Gewässer & Röhricht 5
Schleiufer, Noren und die Zuflüsse – Fischotter fast nur an Spuren im Schlamm zu erkennen.
FischotterLutra lutra
SchermausArvicola amphibius
ZwergmausMicromys minutus
WasserspitzmausNeomys fodiens
BisamratteOndatra zibethicus
Rücksicht: Uferbewuchs stehen lassen und Gewässer durchgängig halten. Fischotter wandern nachts über weite Strecken.
Alle Fotos stehen unter einer CC-Lizenz; die Nachweise nennt die Bildliste.
3 Arten hier stehen auf der Roten Liste Schleswig-Holsteins
Stark gefährdet oder noch seltener im Land: Rohrdommel, Kornweihe und Fischotter.
In der Nähe
Entfernung in Luftlinie. Alle 36 Orte zeigt die Übersicht.
Lage etwa 54.4055, 9.7688 – auf der Karte zeigen. Die Angabe zeigt auf den Punkt, an dem man ankommt, und deckt die Umgebung im Umkreis von etwa 3 km ab.