Seehunde und Kegelrobben
Auf den Sandbänken vor Schleimünde ruhen Seehunde und immer öfter auch Kegelrobben. Vom Weg aus kannst du sie gut beobachten. Näher heran muss niemand, denn wer flieht, verliert seine wichtige Ruhepause.
Wann
Seehunde und Kegelrobben sind das ganze Jahr an der Küste.
Kegelrobben bekommen Junge: 15. Februar bis 31. März. Kegelrobben der Ostsee bringen im Spätwinter ihre weißhaarigen Jungen zur Welt. An unserer Küste ist das selten zu sehen. Die Tiere selbst aber immer öfter.
Seehunde bekommen Junge: 1. Juni bis 15. Juli. Auf den Sandbänken vor Schleimünde kommen im Frühsommer die Heuler zur Welt. Sie können von Geburt an schwimmen und bleiben die ersten Wochen bei der Mutter.
Wo
Seehunde und Kegelrobben auf den Sandbänken vor Schleimünde, Schweinswale in der Kieler Förde.
- Schleimünde – Vogelfreistätte an der Mündung, nur zu Fuß oder mit dem Boot zu erreichen. Auf den Sandbänken ruhen Seehunde und Kegelrobben – vom Weg aus schauen, nicht näher heran.
- Weidefelder Strand – Langer Ostseestrand mit Spülsaum und Dünenansätzen, nördlich von Olpenitz.
- Falshöft – Leuchtturm an der offenen Ostsee. Im Herbst zieht hier viel an der Küste entlang.
- Damp – Breiter Sandstrand an der offenen Ostsee.
Auch weiter nördlich gibt es gute Stellen. Wer am Leuchtturm Falshöft zu einer Rundwanderung um die Geltinger Birk aufbricht, sollte immer mal wieder auf die Ostsee schauen. Dort tauchen oft neugierige Köpfe aus dem Wasser auf.
Alle 36 Orte zeigt die Übersicht der Beobachtungsorte.
Rücksicht: Robben am Strand nie näher als 300 Meter angehen und Hunde anleinen. Wer flieht, verliert seine Ruhepause.
Rücksicht: Ein Robbenjunges am Strand ist meist nicht verlassen: Die Mutter ist im Wasser. Großen Abstand halten, Hunde anleinen, und im Zweifel die Seehundstation anrufen statt anfassen.
Rücksicht: Jetzt gilt großer Abstand: Wird eine Mutter gestört, gibt sie ihr Junges auf. Mit dem Boot Abstand halten, an Land nicht näher gehen und Hunde anleinen.
Verwandte Themen: Schweinswale vor unserer Küste und Seeadler an der Schlei.
Selbst mitzählen
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