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Kolk

Datenschutz

Was diese App speichert, und was nicht

Verantwortlicher

Hannes Beckmann
Warthestraße 70
12051 Berlin
E-Mail: moin@schlei-digital.de

Was diese App verarbeitet

Kolk ist eine statische Website ohne eigenen Server. Es werden keine Cookies gesetzt. Es gibt keine Werbedienste, keine Social-Media-Plugins und kein Retargeting, und es gehen keine Daten an Werbenetzwerke oder Datenhändler. Deine Zählstände liegen in deinem Browser.

Genau genommen gibt es einen Cookie, der dein Gerät nie erreicht. Meine Datenbank steht hinter einem Schutzdienst gegen Angriffe (Cloudflare, eingesetzt vom Anbieter Supabase). Der schickt bei jeder Anfrage an die Datenbank einen technischen Cookie mit, an dem er automatische von echten Zugriffen unterscheidet. Dein Browser nimmt ihn nicht an, weil die App ihn nicht anfordert, und gespeichert wird er nirgends. Wer die Netzwerkanzeige seines Browsers öffnet, sieht ihn trotzdem in der Antwort stehen. Deshalb steht er auch hier.

An fünf Stellen entsteht eine Verbindung zu einem anderen Anbieter. Jede davon steht unten einzeln: der Seitenaufruf-Zähler (der einzige, der ohne dein Zutun läuft), die Nutzungsmessung (nur mit deiner ausdrücklichen Zustimmung) und, falls du sie nutzt, das Konto, die KI-Bilderkennung und der Unterstützen-Link. Die ersten vier gehen an dieselbe Datenbank in der EU; nur die KI-Bilderkennung reicht weiter.

Seitenaufrufe

Unten in der Fußleiste steht, wie oft die Seite bisher aufgerufen wurde. Ich möchte sehen, ob überhaupt jemand vorbeikommt. Beim Aufruf zählt die Seite dafür eine Zahl in meiner eigenen Datenbank um eins hoch (Supabase, Serverstandort EU, siehe „Konto und Speicherung der Zählungen"). Dabei wird technisch bedingt deine IP-Adresse an den Anbieter übertragen.

An einigen Orten in der Region hängen gedruckte Karten mit einem QR-Code. Kommst du über so eine Karte hierher, steht der Ort in der Adresse, und dann zähle ich ihn mit. Festgehalten werden dabei genau drei Angaben: welcher Ort, welcher Tag, und wie oft. Ich möchte wissen, welche Karte gelesen wird und welche vergeblich hängt.

Von dir selbst wird nichts festgehalten: keine IP-Adresse, keine Uhrzeit, keine Kennung und nichts über dein Gerät. Auf deinem Gerät wird ebenfalls nichts abgelegt, kein Cookie, kein Merker. Deshalb zählt jedes Neuladen mit, und deshalb heißt die Zeile „Seitenaufrufe" und nicht „Besuche": Es sind Aufrufe, keine Personen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, mein berechtigtes Interesse an einer einfachen Reichweitenmessung ohne Tracking. Ist die Datenbank gerade nicht erreichbar, fehlt die Zeile einfach.

Fehlermeldungen

Wenn in der App etwas kaputtgeht, sagt sie es meiner Datenbank (Supabase, Serverstandort EU, siehe „Konto und Speicherung der Zählungen"). Sonst würde ich es nicht erfahren: Wer vor einer weißen Seite sitzt, schreibt selten eine Mail. Dabei wird technisch bedingt deine IP-Adresse an den Anbieter übertragen.

Festgehalten wird, was schiefging (die Fehlermeldung des Browsers), in welcher Datei und Zeile, auf welcher Seite der App, welche Browserfamilie es war – also „Safari auf einem iPhone", nicht mehr –, welcher Programmstand geladen war, der Tag und wie oft derselbe Fehler auftrat.

Nicht übertragen wird die Adresse der Seite, auf der du warst, und nichts, was du in der App eingegeben oder gezählt hast. Von dir selbst wird nichts festgehalten: keine IP-Adresse, keine Uhrzeit, keine Kennung. Auf deinem Gerät wird ebenfalls nichts abgelegt und nichts gelesen, kein Cookie, kein Merker – deshalb wirst du dafür auch nicht um Zustimmung gebeten, anders als bei der Nutzungsmessung im nächsten Abschnitt. Je Aufruf der Seite gehen höchstens drei Meldungen raus. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, mein berechtigtes Interesse daran, dass die App auch auf Geräten funktioniert, die ich nicht selbst besitze.

Nutzungsmessung (nur mit deiner Zustimmung)

Ich möchte wissen, wie oft und auf welche Weise diese App benutzt wird. Sonst kann ich nicht beurteilen, woran ich weiterbauen sollte. Dafür kann die App ein paar wenige Ereignisse aufzeichnen. Das passiert nur, wenn du vorher ausdrücklich zugestimmt hast. Gefragt wirst du erst, nachdem du die App eine Weile benutzt hast. Lehnst du ab, funktioniert alles genau wie vorher weiter. Solange du nicht zugestimmt hast, wird nichts aufgezeichnet und keine Kennung erzeugt.

Aufgezeichnet werden dann: welche Seite du geöffnet hast und wann; dass eine Zählung stattgefunden hat, dabei nur die Gruppe (Vögel, Pflanzen oder Säugetiere) und nicht die Art; Beginn, Ende, Dauer und Artenzahl eines Streifzugs sowie der gewählte Ortsname aus der festen Liste, falls du einen angegeben hast; ob ein Export erzeugt, ein Konto angelegt oder der Unterstützen-Link angetippt wurde; dazu die App-Version.

Dazu werden zwei zufällig erzeugte Kennungen gespeichert: eine für die laufende Browser-Sitzung, eine für dein Gerät, damit ein zweiter Besuch als solcher erkennbar ist. Beide bestehen aus reinem Zufall. Aus deinem Gerät wird dafür nichts ausgelesen. Die Geräte-Kennung liegt im localStorage deines Browsers.

Nicht erhoben werden: Name, E-Mail-Adresse, IP-Adresse als gespeichertes Merkmal, gemessene Standortkoordinaten, die beobachteten Arten und jede Verbindung zu einem Konto. Die Ereignisse liegen getrennt von den Zählungen. Die Tabelle hat technisch keine Spalte, in der ein Konto stehen könnte, deshalb lässt sich beides nicht zusammenführen.

Die App wird meist draußen benutzt, oft ohne Netz. Damit die Aufzeichnung trotzdem funktioniert, warten die Ereignisse in deinem Browser, bis wieder eine Verbindung besteht, und gehen dann raus. Sie liegen anschließend bei Supabase (Supabase Inc.) in einem Projekt mit Serverstandort in der Europäischen Union. Mit dem Anbieter besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Nach spätestens 400 Tagen werden die Ereignisse gelöscht.

Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG. Du kannst sie jederzeit widerrufen, auf der Seite Profil unter „Einstellungen“ → „Nutzung mitzählen“ mit einem Tipp auf „Aus“. Der Link führt dich direkt dorthin. Dabei werden die Geräte-Kennung und alle noch nicht übertragenen Ereignisse sofort auf deinem Gerät gelöscht, und es wird nichts mehr aufgezeichnet. Was bis dahin verarbeitet wurde, bleibt rechtmäßig.

Deine Zählstände auf deinem Gerät (localStorage)

Was du erfasst, also die Zählstände für Vögel, Pflanzen und Säugetiere, speichert dein Browser im localStorage auf deinem eigenen Gerät. Diese Daten verlassen dein Gerät nicht, gehen weder an mich noch an Dritte und sind für mich nicht einsehbar. Löschen kannst du sie jederzeit selbst: in der App über „Alle Zählungen löschen“ oder im Browser über die Einstellungen (Website-Daten löschen).

Ebenfalls nur lokal liegt die Liste der Arten, die du dir über „Merken“ in der Detail-Ansicht vorgemerkt hast. Beim „Alle Zählungen löschen“ bleibt sie absichtlich stehen, denn eine Zählung ist sie nicht. Du kannst sie Art für Art wieder abwählen oder über die Browsereinstellungen zusammen mit den übrigen Website-Daten entfernen.

Standort (optional)

Auf den Erfassungsseiten kannst du angeben, wo du unterwegs bist. Entweder wählst du einen Ort aus einer festen Liste bekannter Gebiete der Region, oder du tippst auf „Standort verwenden“. Dann fragt dein Browser dich um Erlaubnis, und die Seite ermittelt einmalig deine Position, um dir den nächstgelegenen Ort aus dieser Liste vorzuschlagen.

Deine gemessene Position wird nicht gespeichert und nicht übertragen. Sie wird nur im Moment der Abfrage in deinem Browser benutzt, um den nächsten Ort zu bestimmen, und danach verworfen. Gespeichert wird allein der Name des gewählten Ortes, zusammen mit dem Datum, lokal in deinem Browser (siehe oben). So steht in der App nie eine genaue Koordinate von dir, zum Beispiel die deiner Wohnung. Die Standortfreigabe kannst du jederzeit in den Einstellungen deines Browsers widerrufen. Die Ortsauswahl aus der Liste funktioniert auch ohne sie.

Nur mit Konto: Gleichst du deine Zählungen über ein Konto ab (siehe unten), wird der gewählte Ortsname zusammen mit der jeweiligen Tageszählung auf dem Server gespeichert. Auch dort nur der Name aus der festen Liste, nie eine gemessene Position. Aus diesen Angaben rechnet die App anonyme Übersichten je Ort und je Art („was andere hier fanden“ und „wo wird diese Art gemeldet“). Darin stehen nur die Art, der Ortsname und die Zahl der Personen, niemals Namen, Konten oder Datumsangaben. Für einen Ort erscheinen sie erst, wenn dort eine festgelegte Mindestzahl von Konten eingetragen hat, weil sich kleinere Zahlen in einer kleinen Region einzelnen Personen zuordnen ließen.

Nach demselben Muster entstehen zwei weitere zusammengerechnete Angaben: welche Arten in der Region in diesem Monat überhaupt gemeldet wurden, und wie viele verschiedene Arten alle Konten in diesem Monat zusammen notiert haben („Zusammen unterwegs“ im Profil). Auch dabei verlassen nur Summen den Server. Keine Namen, keine Konten, keine Angabe, wer was gesehen hat. Eine Rangliste einzelner Personen gibt es bewusst nicht. Die Monatszahl erscheint erst, wenn eine festgelegte Mindestzahl von Konten beteiligt ist, weil sich aus der Summe weniger Beteiligter auf einzelne Personen zurückrechnen ließe.

Genauso arbeitet das Gemeinsame Ziel auf der Draußen-Seite, zum Beispiel: schaffen wir zusammen im September 30 verschiedene Arten? Der Server rechnet dafür nur Summen aus: wie viele verschiedene Arten im Zeitraum zusammengekommen sind, aus wie vielen Orten etwas gemeldet wurde und wie viele Konten beteiligt waren. Auch diese Zahlen erscheinen erst ab drei beteiligten Konten. Wer beigetragen hat, welche Arten es waren und welche Orte noch fehlen, gibt der Server nicht heraus. Abgeschlossene Ziele stehen mit denselben Summen als Rückblick im Profil.

Deine Gruppe (optional, nur mit Konto)

Im Profil kannst du unter „Deine Gruppe“ eine Gruppe gründen oder mit einem Code einer beitreten. Das ist die einzige Stelle, an der Angaben von dir für andere Personen sichtbar werden, und sie passiert nur, wenn du dich aktiv dafür entscheidest. Ohne Beitritt passiert nichts davon.

Sichtbar wird für die übrigen Mitglieder derselben Gruppe: dein Anzeigename (frei wählbar, ein Spitzname genügt) und zwei Zahlen, nämlich wie viele verschiedene Arten in diesem Kalenderjahr und in diesem Monat auf deiner Liste stehen. Nicht sichtbar werden: welche Arten das sind, wo du unterwegs warst, an welchen Tagen, deine E-Mail-Adresse oder deine Zählstände. Personen außerhalb der Gruppe sehen nichts davon. Der Server gibt die Angaben nur an Konten heraus, die selbst Mitglied dieser Gruppe sind.

Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Du kannst sie jederzeit widerrufen, indem du im Profil auf „Gruppe verlassen“ tippst. Ab diesem Moment sehen die anderen deine Zahlen nicht mehr. Verlässt die letzte Person eine Gruppe, wird sie mitsamt ihrem Code gelöscht. Was bis dahin verarbeitet wurde, bleibt rechtmäßig.

Gemeinsam losziehen (zusammen spazieren gehen)

Innerhalb einer Gruppe könnt ihr gemeinsam losziehen, wenn ihr zusammen unterwegs seid. Diese gemeinsame Suche ist die einzige Stelle der App, an der andere Personen sehen, welche Art du gezählt hast. Überall sonst, auch in der Gruppe, verlassen nur Zahlen deinen Browser, nie die Arten selbst. Genau dafür ist sie gedacht, und genau deshalb passiert sie nicht von allein.

Solange eine Suche läuft und du ausdrücklich auf „Ja, ich mache mit“ getippt hast, wird bei jedem Zählen zusätzlich übertragen: die Art, die du gezählt hast, und der Zeitpunkt. Die übrigen Mitgehenden sehen daraufhin den Artnamen zusammen mit deinem Anzeigenamen. Nicht übertragen werden dein Zählstand (wie oft du getippt hast), dein Standort und der Ort, an dem du bist. Wer nicht mitmacht, überträgt nichts, auch nicht als Mitglied der Gruppe und auch nicht beim Zählen. Läuft eine gemeinsame Suche, weist eine Leiste am oberen Bildschirmrand durchgehend darauf hin.

Diese eine Funktion braucht eine Internetverbindung. Die übrige App funktioniert unverändert ohne. Besteht gerade keine Verbindung, warten die Meldungen in deinem Browser und gehen nach, sobald wieder Netz da ist. Sie werden verworfen, sobald die Suche vorbei ist.

Eine gemeinsame Suche endet spätestens acht Stunden nach dem Start von selbst, auch wenn niemand daran denkt, sie zu beenden. Danach wird nichts mehr übertragen. Beenden kann sie außerdem jede Person aus der Gruppe, nicht nur wer sie gestartet hat.

Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sie gilt nur für die eine Suche, an der du teilnimmst, und endet mit ihr. Du kannst sie jederzeit widerrufen mit „Nicht mehr mitmachen“ im Profil. Dabei werden deine bereits gemeldeten Funde aus dieser Suche sofort gelöscht, und es wird nichts weiter übertragen. Beim nächsten Mal wirst du erneut gefragt.

Party (optional, auch ohne Konto)

Eine Party ist eine gemeinsame Zählung über einen festen Zeitraum – ein Wochenende, eine Klassenfahrt, ein Geburtstag. Anlegen kann sie nur, wer ein Konto hat. Mitmachen geht ohne Konto: Du gibst einen Code und einen Namen ein, mehr nicht. Es wird keine E-Mail-Adresse abgefragt und kein Konto angelegt.

Solange du mitmachst, wird bei jedem Zählen übertragen: die Art, die du gezählt hast, und der Zeitpunkt. Alle anderen Mitmachenden sehen den Artnamen zusammen mit dem Namen, den du beim Beitritt eingegeben hast, und ob du eine Art als Erste oder Erster gemeldet hast. Nicht übertragen werden dein Zählstand, dein Standort und der Ort, an dem du bist. Läuft eine Party, weist eine Leiste am oberen Bildschirmrand durchgehend darauf hin.

Der Name ist frei wählbar – ein Vorname oder ein Spitzname reicht, und ein Klarname ist nicht nötig. Damit dein Gerät seine Teilnahme wiederfindet, legt die App eine zufällige Kennung in deinem Browser ab. Auf dem Server liegt davon nur ein Prüfwert, nicht die Kennung selbst. Sie enthält keine Angaben über dich und wird für nichts anderes verwendet.

Deine Zählungen selbst bleiben wie immer auf deinem Gerät. Ohne Konto fließen sie nicht in die Auswertungen für die Region ein – dafür braucht es eine Anmeldung.

Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sie gilt nur für die eine Party, an der du teilnimmst. Du kannst sie jederzeit widerrufen mit „Nicht mehr mitmachen“ auf der Party-Seite. Dabei werden dein Name und deine Funde aus dieser Party sofort gelöscht. Spätestens 90 Tage nach dem Ende werden dein Name und die Kennung deines Geräts entfernt. Die gezählten Arten bleiben danach ohne Namen erhalten und lassen sich keiner Person mehr zuordnen.

Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist für diese Einwilligung die Zustimmung der Eltern oder Sorgeberechtigten nötig (Art. 8 DSGVO). Wer eine Party für eine Schulklasse oder Gruppe anlegt, muss das vorher geklärt haben – die App kann das nicht prüfen. Für diesen Fall gibt es eine Vorlage für einen Elternbrief.

Wer eine Party angelegt hat, kann Mitmachende wieder entfernen und den Namen der Party ändern. Beim Entfernen verschwinden Name und Funde der betreffenden Person sofort.

Konto und Speicherung der Zählungen (optional)

Du kannst die Seite vollständig ohne Konto nutzen. Dann bleiben alle Zählstände wie oben beschrieben in deinem Browser. Nur wenn du dich freiwillig registrierst, werden Daten auf einem Server gespeichert, damit du deine Zählungen auf mehreren Geräten abrufen kannst.

In diesem Fall werden verarbeitet: deine E-Mail-Adresse, ein verschlüsselter Passwort-Hash (das Passwort selbst wird nicht gespeichert), ein optionaler Anzeigename (ein Spitzname genügt, ein Klarname ist nicht nötig) und deine Zählungen (Art, Datum, Anzahl und, falls du einen gesetzt hast, der gewählte Ortsname, siehe „Standort“). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, also die Erfüllung dessen, wofür du dich registriert hast.

Ein eigenes Konto ist ab 16 Jahren gedacht. Wer jünger ist, legt es zusammen mit den Eltern oder Sorgeberechtigten an. Ich frage das Alter nicht ab und kann es auch nicht prüfen. Ohne Konto kannst du alles zählen, was die App kann; die Zählstände bleiben dann auf deinem Gerät.

Zusammen mit den Zählungen wird auch der Streifzug gespeichert, also der einzelne Aufenthalt an einem Ort. Dazu gehören der Ortsname aus der festen Liste, das Datum, die Dauer in Minuten, welche Arten du dabei gezählt hast und deine Antwort auf die Frage, ob die Liste vollständig war. Der Grund dafür ist, dass sich eine Zahl ohne diese Angaben später nicht einordnen lässt: Zwölf Kiebitze in zwanzig Minuten bedeuten etwas anderes als zwölf Kiebitze auf einer Tageswanderung.

Die Uhrzeit ist dabei bewusst ungenau. Gespeichert wird nur die angefangene Stunde, nicht der genaue Beginn. Ob jemand morgens oder mittags unterwegs war, macht für die Zahlen einen Unterschied; die Minute macht keinen. Aus einem genauen Zeitpunkt zusammen mit dem Ort ließe sich dagegen mit der Zeit ablesen, wann du gewöhnlich wo bist, und das soll hier nicht stehen. Ein Weg oder eine Strecke wird ohnehin nicht aufgezeichnet, sondern nur der eine Ortsname.

Technischer Dienstleister ist Supabase (Supabase Inc.). Die Daten liegen in einem Projekt mit Serverstandort in der Europäischen Union. Mit dem Anbieter besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Der Zugriff ist technisch so eingerichtet (Row Level Security), dass jedes Konto nur die eigenen Zählungen lesen und ändern kann.

Löschung: Du kannst dein Konto jederzeit selbst auf der Seite Profil über „Konto und alle Daten löschen“ entfernen. Dabei verschwinden das Konto, sämtliche zugehörigen Zählungen und die dazugehörigen Streifzüge sofort und unwiderruflich vom Server. Eine formlose E-Mail an mich genügt ebenfalls.

KI-Bilderkennung für Pflanzenfotos (optional)

Auf der Seite Pflanzen kannst du freiwillig ein eigenes Foto hochladen, um eine Pflanze bestimmen zu lassen. Die Funktion ist optional und startet nur, wenn du selbst auf „Foto machen“ tippst. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, die du mit dieser Nutzung erteilst.

Das Foto wird zuerst in deinem Browser verkleinert und dann an eine serverseitige Funktion („Edge Function“) in meinem Supabase-Projekt übertragen (Serverstandort EU, siehe Abschnitt „Konto und Speicherung der Zählungen“). Diese Funktion leitet das Foto zur Bildanalyse an OpenAI (OpenAI Ireland Ltd. bzw. OpenAI, L.L.C., USA) weiter und bekommt einen Vorschlag für deutschen Namen, wissenschaftlichen Namen und Pflanzenkategorie zurück. Dabei kann das Foto technisch bedingt auch in die USA übertragen werden. Näheres steht in der Datenschutzerklärung von OpenAI.

Mein Vertragspartner ist OpenAI Ireland Ltd. mit Sitz in Irland, also innerhalb der EU. Mit diesem Unternehmen habe ich am 17.08.2026 einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO geschlossen. Eine Kopie kannst du bei mir anfordern. Gibt OpenAI das Foto zur Verarbeitung an Stellen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums weiter, etwa an das Mutterunternehmen in den USA, gilt dafür nach Ziffer 4.1 dieses Vertrags eine von zwei Grundlagen: die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO oder ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission nach Art. 45 DSGVO.

Ich speichere das hochgeladene Foto nicht. Es wird für die eine Bestimmungsanfrage benutzt und danach nicht abgelegt. Auch das Ergebnis der KI, also der Artvorschlag, wird nicht gespeichert. Erst wenn du anschließend selbst auf „Als Sichtung zählen“ tippst, entsteht daraus eine ganz normale Zählung wie beim Antippen einer Karte (siehe „Deine Zählstände auf deinem Gerät“ bzw. „Konto und Speicherung der Zählungen“). Fotografiere nach Möglichkeit nur die Pflanze und keine erkennbaren Personen.

Bei OpenAI selbst bleibt die Anfrage bis zu 30 Tage gespeichert, damit das Unternehmen Missbrauch erkennen kann, und wird danach gelöscht. Länger nur, wenn ein Gesetz es verlangt. Zum Training der KI-Modelle werden die Daten nicht verwendet.

Ist diese Funktion nicht eingerichtet oder gerade nicht erreichbar, wird sie auf der Seite ausgeblendet. Die übrige App funktioniert unverändert weiter.

Unterstützen-Link (optional)

Auf der Seite Profil gibt es einen Knopf, mit dem du das Projekt freiwillig unterstützen kannst. Er ist ein gewöhnlicher Link zu PayPal.me. Es ist kein Bezahl-Fenster in die Seite eingebaut, es wird kein fremdes Skript geladen, und Cookies werden dafür auch keine gesetzt. Solange du ihn nicht antippst, entsteht keine Verbindung zu PayPal.

Tippst du ihn an, verlässt du diese Seite. Ab dann gelten die Bedingungen und die Datenschutzerklärung von PayPal (PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., Luxemburg). Ich erfahre weder deinen Namen noch deine Zahlungsdaten. Ist die Nutzungsmessung eingeschaltet, wird nur festgehalten, dass der Knopf angetippt wurde. Nicht, ob und was danach gezahlt wurde.

Unterstützen ist freiwillig, einmalig und schaltet nichts frei. Eine Spendenbescheinigung kann ich nicht ausstellen, weil hinter dem Projekt keine gemeinnützige Organisation steht.

Hosting

Diese Website läuft über GitHub Pages (GitHub Inc., 88 Colin P. Kelly Jr. Street, San Francisco, CA 94107, USA, ein Unternehmen der Microsoft Corporation). Beim Aufruf der Seite verarbeitet GitHub technisch notwendige Zugriffsdaten in Server-Logfiles, zum Beispiel IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs und die aufgerufene Datei. Das ist nötig, um die Website auszuliefern und den Betrieb stabil zu halten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, also mein berechtigtes Interesse an einer sicheren und funktionsfähigen Bereitstellung der Website. Näheres steht in der Datenschutzerklärung von GitHub.

Weil GitHub in den USA sitzt, verlässt die IP-Adresse dabei die EU. Grundlage dieser Übermittlung sind die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO, auf die sich GitHub in seiner Datenschutzvereinbarung verpflichtet hat.

Die Fotos der Arten

Die Fotos stammen von Wikimedia Commons und iNaturalist und liegen auf dieser Website selbst. Beim Seitenaufruf wird nichts von commons.wikimedia.org oder inaturalist.org nachgeladen. Fotograf:in und Lizenz stehen jeweils unter dem Bild, mit Link zur Quelle.

Deine Rechte

Dir stehen die Rechte auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO) zu. Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren.

Ohne Konto erhebe und speichere ich keine personenbezogenen Daten von dir. Ausgenommen sind die technisch bedingten Server-Logfiles des Hosters. Bei mir liegt dann schlicht kein Datenbestand, über den ich Auskunft geben könnte. Mit Konto betreffen diese Rechte die oben genannten Daten. Auskunft und Löschung kannst du sofort selbst über die Seite Profil auslösen. Bei Fragen schreib mir einfach eine E-Mail.

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