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Kolk

Info

So funktioniert die Seite

Was ist das hier?

Kolk ist ein privates Projekt von Schlei Digital. Die Seite kostet nichts und zeigt keine Werbung. Du kannst hier festhalten, welche Tiere und Pflanzen du rund um die Schlei siehst. Insgesamt sind 308 Arten dabei: 150 Vögel, 105 Pflanzen und 53 Säugetiere. Sie alle kommen in der Region zwischen Schleswig, Angeln, Schwansen und der Kieler Förde vor.

So zählst du

  1. Öffne eine der drei Listen: Vögel, Pflanzen oder Säugetiere.
  2. Such die Art, die du gesehen hast. Du kannst oben ins Suchfeld tippen oder einfach durch die Gruppen blättern. Jede Art hat ein Foto.
  3. Tippe auf die Karte. Damit ist die Art für heute einmal gezählt.
  4. Das kleine ⓘ auf der Karte öffnet die Detail-Ansicht. Dort gibt es ein großes Foto und eine Beschreibung, und du kannst versehentliche Tipps wieder abziehen.

Unter Draußen siehst du, was sich heute lohnt. Dort findest du auch Ausflüge, bei denen dir gerade mehrere Arten fehlen, und deine Bilanz mit allen Zahlen und Diagrammen. Auf der Profilseite gibt es Auszeichnungen für Vielfalt und fürs Dranbleiben.

Wo warst du unterwegs?

Über den Listen kannst du einen Ort auswählen. Entweder nimmst du einen aus der Liste bekannter Gebiete, oder du tippst auf „Standort verwenden“. Die App zeigt dir dann, wie viele Arten dir an diesem Ort noch fehlen. Du kannst die Liste auch so eingrenzen, dass nur die Arten übrig bleiben, die es dort gibt.

Im Profil siehst du deine Orte auf einer kleinen Karte der Region. Die Karte ist von Hand gezeichnet und lädt nichts aus dem Internet nach. Deshalb funktioniert sie auch offline. Mit Netz und einem Konto siehst du bei einem Ort außerdem, was andere dort gefunden haben. Dabei werden keine Namen gezeigt, nur wie viele Personen es waren. Und das auch erst, wenn genug Leute an dem Ort etwas eingetragen haben.

Deine gemessene Position wird nicht gespeichert. Die App nutzt sie nur einmal, um dir den nächsten Ort vorzuschlagen. Danach wird sie sofort vergessen. Gespeichert wird nur der Name des Ortes. So steht in der App nie eine genaue Koordinate von dir, zum Beispiel die von deinem Garten.

Zusammen zählen: die Party

Wenn ihr zu mehreren unterwegs seid, könnt ihr eine Party anlegen: ein Wochenende, eine Klassenfahrt, ein Geburtstag. Wer sie anlegt, legt Anfang und Ende fest, höchstens vierzehn Tage. Danach endet sie von selbst.

Alle Mitmachenden sehen, welche Arten die anderen finden, wer eine Art zuerst entdeckt hat und was zusammengekommen ist. Am Ende bleibt das Ergebnis stehen. Anlegen geht im Profil und braucht ein Konto; mitmachen geht mit einem Code oder über den QR-Code, den die Gastgeberin oder der Gastgeber weitergibt.

Gezählt werden immer verschiedene Arten, nie wie oft du getippt hast. Wer hundertmal dieselbe Amsel antippt, steht damit einmal in der Liste. Optional gibt es ein gemeinsames Ziel und zwei Teams.

Das ist die einzige Stelle der App, an der andere sehen, welche Art du gezählt hast. Deshalb passiert es nur, wenn du ausdrücklich beitrittst, und es gilt nur für diese eine Party. Aussteigen kannst du jederzeit; deine Funde werden dann gelöscht. Neunzig Tage nach dem Ende verschwindet die Party ganz. Einzelheiten stehen im Datenschutz.

Wo bleiben meine Daten?

Deine Zählstände speichert der Browser direkt auf deinem Gerät. Sie werden nicht von allein ins Internet geschickt, und du brauchst kein Konto.

Ein Konto ist aus drei Gründen sinnvoll. Zum einen kannst du deine Zählstände damit auf mehreren Geräten nutzen, zum Beispiel auf dem Handy und am Computer. Zum anderen zählen deine Funde nur mit Konto für die anderen mit: Was an einem Ort steht, kommt aus den Zählständen der Leute, die eins haben. Und zum dritten siehst du nur mit Konto, was andere gefunden haben. Ohne Konto bleiben deine Zahlen bei dir und ihre bei ihnen. Anlegen kannst du eins im Profil. Auch das Konto ist kostenlos. Was dabei gespeichert wird, steht in der Datenschutzerklärung.

Was bedeuten die Zahlen?

Jeder Tipp bedeutet einfach: Diese Art habe ich heute gesehen. So wird daraus nach und nach ein Tagebuch deiner Beobachtungen. Bei den Auszeichnungen geht es deshalb um Vielfalt und Regelmäßigkeit, nicht um möglichst hohe Zahlen.

Als App aufs Handy

Du kannst die Seite wie eine App installieren. Danach startet sie schneller und funktioniert auch ohne Internet. Auf der Startseite steht dafür ein Knopf, sobald dein Browser das anbietet. Von Hand geht es auch:

Name und Symbol backt das Handy beim Ablegen ein. Wer Kolk vor dem 4. August 2026 abgelegt hat, sieht deshalb noch den alten Namen mit dem grünen Schwan. Einmal vom Startbildschirm entfernen und neu ablegen, dann steht der neue da.

Wenn Lesen oder Tippen schwerfällt

Im Profil stehen unter „Einstellungen“ zwei Schalter, die viele übersehen: Größere Schrift und Farben. Die größere Schrift wirkt auf die ganze App, nicht nur auf einzelne Stellen. Bei den Farben kannst du hell oder dunkel festlegen, statt dich nach dem Gerät zu richten.

Die App lässt sich vollständig mit der Tastatur bedienen. Wo du gerade bist, zeigt ein farbiger Rahmen. Ganz oben auf jeder Seite liegt ein Sprunglink, der die Navigation überspringt; du siehst ihn erst, wenn du mit der Tabulatortaste dorthin kommst.

Für Vorleseprogramme ist jede Artenkarte beschriftet, und zwar mit dem Zählstand darin: „Fischadler zählen: in diesem Streifzug 2, insgesamt 5“. Die Zählfläche ist absichtlich groß, damit man sie mit kalten Fingern trifft. Falls doch etwas danebengeht, nimmt ein langer Druck auf dieselbe Karte die letzte Zählung zurück, und im ⓘ-Fenster geht es auch mit einem Knopf.

Was ich nicht geprüft habe: wie sich das mit einem echten Vorleseprogramm anhört, etwa VoiceOver auf dem iPhone. Ich habe die Beschriftungen gesetzt und die Bedienung mit der Tastatur durchgespielt, aber nicht zugehört. Bei den Farben habe ich nachgemessen, dass Schrift und Hintergrund weit genug auseinanderliegen. Wenn dir etwas im Weg steht, schreib mir kurz. Das ist die schnellste Art, es zu beheben.

Woher kommen die Fotos?

Die Fotos stammen von Wikimedia Commons und iNaturalist. Bei jeder Art steht in der Detail-Ansicht (ⓘ), wer das Foto gemacht hat und unter welcher Lizenz es steht.

Häufige Fragen

Brauche ich ein Konto?

Nein. Zählen, Streifzüge, Orte und die Saisonuhr laufen alle ohne Konto. Vier Dinge gehen nur mit: deine Zählstände auf mehreren Geräten nutzen, mit deinen eigenen Funden zu dem beitragen, was andere sehen, selbst sehen, was andere gefunden haben, und eine Party anlegen. Bei einer Party mitmachen geht wieder ohne. Anlegen kannst du eins im Profil.

Kostet das etwas?

Nein. Die Seite ist kostenlos, und Werbung gibt es auch keine.

Im Profil gibt es einen Knopf zum Unterstützen, falls du magst. Er ist freiwillig und ändert nichts an der App. Es gibt nichts zu kaufen und nichts freizuschalten.

Wird mitgezählt, wie ich die App benutze?

Nur wenn du vorher zugestimmt hast. Irgendwann fragt die App dich einmal danach. Vorher wird nichts aufgezeichnet.

Wenn du zustimmst, merkt sie sich, welche Seiten du öffnest, wie lange ein Besuch dauert und dass du gezählt hast. Welche Art du gezählt hast, wird nicht gespeichert. Dein Name, deine Adresse und deine Position auch nicht.

Das hilft mir zu sehen, woran ich weiterbauen sollte. Du kannst es jederzeit im Profil unter „Einstellungen“ → „Nutzung mitzählen“ wieder ausschalten. Dann wird auch die Kennung deines Geräts gelöscht. Die App kann alles auch ohne.

Warum finde ich eine Art nicht?

In den Listen stehen die Arten, die man in der Region regelmäßig sehen kann. Sehr seltene Gäste fehlen zum Teil. Sonst würden die Listen mehr versprechen, als draußen wirklich zu finden ist.

Du siehst eine Art trotzdem immer wieder? Dann schreib mir gern, siehe die nächste Frage.

Eine Art fehlt oder ein Foto passt nicht?

Schreib mir eine E-Mail an moin@schlei-digital.de. Am besten schreibst du dazu, um welche Art es geht und wo du sie siehst.

Über solche Hinweise freue ich mich. Was hier draußen wirklich vorkommt, wissen die Menschen vor Ort am besten, und genau daraus wächst die Artenliste. Auch falsche oder unglückliche Fotos kannst du so melden.

Ich habe mich vertippt. Was jetzt?

Drück lange auf die Karte, dann wird eine Zählung wieder abgezogen. Oder du öffnest mit dem ⓘ die Detail-Ansicht. Dort kannst du einzelne Zählungen mit „−1“ abziehen oder alle Zählungen der Art löschen.

Warum fängt der Zähler wieder bei null an?

Die Zahl auf der Karte zählt, was du gerade jetzt siehst, also an diesem Ort auf diesem Streifzug. Wenn du den Ort wechselst oder den Streifzug beendest, fängt sie wieder bei null an. Sonst würden am neuen Ort noch die Zahlen vom alten stehen.

Verloren geht dabei nichts. Der Haken auf der Karte zeigt, dass du die Art schon gezählt hast. Wie oft es insgesamt war, siehst du in der Detail-Ansicht (ⓘ) und in deiner Bilanz.

Was ist ein Streifzug?

Ein Streifzug ist ein Aufenthalt an einem Ort, zum Beispiel ein Spaziergang an der Geltinger Birk. Wenn du eine Liste öffnest, fragt die App, ob du gerade unterwegs bist und wo. Du kannst auch „Nur stöbern“ wählen. Sobald du dann doch etwas zählst, beginnt ein Streifzug von allein.

Am Ende fragt die App, ob du alles eingetragen hast oder nur ein paar Arten. Beides ist in Ordnung. Es ist nur gut zu wissen, was von beidem es war. Denn wenn du alles eingetragen hast, waren die übrigen Arten an dem Tag dort vermutlich wirklich nicht da. Genau das ist für die Forschung wertvoll.

Was ist der Naturkalender?

Eine Liste echter Ereignisse, die sich hier jedes Jahr wiederholen: der Kranichzug, die Heideblüte, die Wurfzeit der Seehunde. Unter Draußen steht, was gerade läuft und was als Nächstes kommt.

Mit „In meinen Kalender legen“ bekommst du die Termine in deinen eigenen Kalender, damit du zur richtigen Zeit daran denkst. Die Datei entsteht dabei auf deinem Gerät. Es wird nichts hochgeladen, und nirgends steht hinterher, wer woran erinnert werden möchte. Genau deshalb gibt es hier Kalendertermine statt Benachrichtigungen.

Die Zeiträume sind mit Absicht ungefähr. Die Natur hält sich nicht an Kalenderdaten: Ein warmer Februar zieht den Kranichzug nach vorn. Der Kalender sagt dir, wann es sich lohnt hinzuschauen, mehr nicht.

Warum steht im Export kein genauer Fundort?

Im Export steht der Ort, den du gewählt hast, mit der Koordinate seiner Mitte. Dazu steht ehrlich dabei, wie grob das ist, meistens 2 bis 4 Kilometer. Genauer mache ich es mit Absicht nicht.

Das hat zwei Gründe. Die meisten beobachten am häufigsten im eigenen Garten, und eine punktgenaue Koordinate wäre dann deine Wohnadresse. Außerdem kann ein genauer Punkt Tieren schaden: Ein Seeadler oder ein Kranich gibt sein Nest auf, wenn dort ständig jemand steht, und Robben brauchen an ihrem Liegeplatz Ruhe. Der Ortsname allein verrät nicht mehr, als sowieso in jedem Naturführer der Gegend steht.

Wie zuverlässig sind die gemeldeten Zahlen?

Ehrliche Antwort: Eine Sichtung ist hier ein Tipp aufs Foto, ohne Beleg und ohne Prüfung durch Fachleute. Einzelne Fehler wird es also geben, zum Beispiel wenn zwei Arten sich sehr ähnlich sehen. Das ist ein bewusster Tausch: Weil das Melden so einfach ist, kommen viel mehr Beobachtungen aus viel mehr Ecken der Region zusammen, und in dieser Menge fallen einzelne Ausreißer kaum ins Gewicht.

Ganz allein lasse ich dich damit aber nicht. Bei Arten mit bekanntem Doppelgänger zeigt die App nach dem Tippen einen kurzen Vergleichssatz, in der Detailansicht stehen die Verwechslungspaare direkt über den Zählknöpfen, und am Ende eines Streifzugs fragt die App, ob du alles eingetragen hast. In den Gemeinschaftszahlen zählt außerdem nie, wie oft getippt wurde, sondern wie viele Leute eine Art gemeldet haben.

Ich habe ein neues Handy. Sind meine Zählstände weg?

Die Zählstände liegen im Browser deines alten Geräts. Wenn du sie mitnehmen willst, leg dort vorher ein Konto an und gleiche die Stände ab. Auf dem neuen Gerät meldest du dich an und lädst sie wieder herunter.

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